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Er beschäftigte sich daher vor allem mit der menschlichen Wahrnehmung und Kreativität und entwickelt seitdem einfache Methoden, um das menschliche Denken (außerhalb der Logik) zu verbessern.
De Bonos Übungen für das Unterrichten des Denkens werden mittlerweile von Millionen von Schulkindern auf der ganzen Welt angewendet. In manchen Ländern sind sie fester Bestandteil des Lehrplans. Auch Regierungen und grosse internationale Konzerne (z.B. Siemens und Bosch) verwenden seine Denkmethoden.
Seine "Sechs-Hüte-Methode" wird sowohl im Geschäftsleben als auch in der Schule, in der Weiterbildung von Rechtsanwälten und Kindergärtnerinnen angewandt.
Die Schlüsselbegriffe für Dr. de Bonos Denken sind - Konstruktivität statt Konflikt - Kreativität statt Verharren bei überlebten Mustern - Einfachheit statt Kompliziertheit - Respekt für menschliche Werte statt Überlegenheit um jeden Preis
Er stellt den ausschließlichen Wert von Logik, Kritik und Argumentation für den menschlichen Fortschritt vehement in Frage. Seine Ideen werden deshalb häufig von eher konservativen Denkern angegriffen. Obwohl der theoretische Hintergrund seiner Methoden sehr komplex ist ("The Mechanism of Mind", 1969), sind die daraus abgeleiteten Verfahren sehr einfach, sehr praktisch und leicht umsetzbar.
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